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    <updated>2026-05-01T06:55:08+02:00</updated>
    
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            <title type="text">3 Gründe warum Keto dein Leben verlängert: Teil 3 - Mitochondrien und ihre Ro...</title>
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                                            Teil 2. Entdecken Sie die Kraft der Autophagie für Zellgesundheit und Langlebigkeit. Erfahren Sie, wie die ketogene Ernährung die Autophagie stimuliert und warum das für Ihre Gesundheit entscheidend ist.
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                 Im letzten Teil haben wir über Autophagie gesprochen und wie die ketogene Ernährung die Zellgesundheit fördern kann. Nun werden wir uns mit einem weiteren wichtigen Aspekt befassen, der mit der Ketose verbunden ist und zur Verlängerung des Lebens beitragen kann: Mitochondrien. 
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  1. Die Bedeutung von Mitochondrien für die Zellfunktion  
 Mitochondrien sind winzige Organellen in unseren Zellen, die für die Energieproduktion verantwortlich sind. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung von ATP, der Energiequelle für Zellfunktionen. Wenn Mitochondrien nicht effizient arbeiten oder ihre Anzahl im Körper abnimmt, kann dies zu einem beschleunigten Alterungsprozess führen und die Gesundheit insgesamt beeinträchtigen. 
 &amp;nbsp; 
  Studien zur Mitochondrienfunktion und Keto:  Eine Studie, veröffentlicht im Journal of Clinical Investigation, untersuchte die Auswirkungen einer ketogenen Ernährung auf die Mitochondrienfunktion bei Mäusen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Ketose zu einer verbesserten Mitochondrienfunktion führte, was mit einer erhöhten Energieproduktion und einer verbesserten Gesundheit der Tiere verbunden war. 
 Eine weitere Untersuchung, durchgeführt an der Universität von Cambridge, analysierte die Auswirkungen der Ketose auf die Mitochondrien von menschlichen Zellen. Die Forscher stellten fest, dass die Verwendung von Ketonkörpern als Brennstoff die Mitochondrien effizienter arbeiten ließ und oxidative Schäden reduzierte, was wiederum mit einem verlangsamten Alterungsprozess in Verbindung gebracht wurde. 
 &amp;nbsp; 
  2. Mitochondrien und Energiegewinnung aus Ketonkörpern  
 Ein interessanter Aspekt der Mitochondrienfunktion in Bezug auf die Ketose ist ihre Fähigkeit, Energie aus Ketonkörpern zu gewinnen. Während eine typische Ernährung viel auf Glukose als Energiequelle angewiesen ist, kann die Ketose den Körper dazu bringen, Ketonkörper effizient zu nutzen, um ATP zu produzieren. Dieser alternative Energiepfad kann eine Vielzahl von Vorteilen für die Gesundheit und Langlebigkeit bieten. 
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  Schlussfolgerung und Ausblick  Die Forschung deutet darauf hin, dass die ketogene Ernährung nicht nur die Mitochondrienfunktion verbessern kann, sondern auch dazu beiträgt, dass der Körper effizienter Energie aus Ketonkörpern gewinnt. Durch diese Verbesserungen können Zellen länger lebensfähig bleiben, was den Alterungsprozess verlangsamen und die Gesundheit insgesamt verbessern könnte.Bleiben Sie auf unserer Website für weitere interessante Artikel und Informationen zum Thema Gesundheit und Ernährung. Bis zum nächsten Mal! 
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                            <updated>2024-09-28T16:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Entlastung der Bauchspeicheldrüse und Krankheitsvorbeugung durch die ketogene...</title>
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                                            Ist die ketogene Ernährung der Schlüssel zur Entlastung Ihrer Bauchspeicheldrüse und zur Vorbeugung von Krankheiten? Erfahren Sie, wie die Keto-Diät Ihre Bauchspeicheldrüse schützen, Insulin regulieren und das Risiko für chronische Krankheiten wie Diabetes reduzieren kann.
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 Die moderne Ernährung, die oft durch einen hohen Konsum von raffinierten Kohlenhydraten und Zucker geprägt ist, stellt eine erhebliche Belastung für unsere Bauchspeicheldrüse dar. Diese muss verstärkt Insulin produzieren, um die hohen Mengen an Glukose im Blut zu verarbeiten. Langfristig kann dies zu einer Überlastung führen und das Risiko für Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Typ 2 erhöhen. Eine Lösung für dieses Problem bietet die ketogene Ernährung, die nicht nur die Bauchspeicheldrüse entlastet, sondern auch das Risiko für verschiedene Krankheiten senken kann. 
 Die ketogene Ernährung und Insulinresistenz 
 Eine der Hauptursachen für Diabetes Typ 2 ist die Insulinresistenz, bei der die Zellen des Körpers weniger empfindlich auf Insulin reagieren, was die Bauchspeicheldrüse dazu zwingt, immer mehr Insulin zu produzieren. Hier setzt die ketogene Ernährung an, indem sie die Kohlenhydratzufuhr drastisch reduziert und den Körper in einen Zustand der Ketose versetzt, bei dem er Fett anstelle von Glukose als Energiequelle nutzt. 
 Eine Studie aus dem Jahr 2019, veröffentlicht in der Fachzeitschrift  Nutrients , untersuchte die Auswirkungen einer ketogenen Diät auf übergewichtige Personen mit Insulinresistenz. Die Ergebnisse zeigten, dass die ketogene Ernährung zu einer signifikanten Verbesserung der Insulinsensitivität führte. Dies deutet darauf hin, dass die Reduktion von Kohlenhydraten eine effektive Strategie zur Vorbeugung und Behandlung von Diabetes Typ 2 sein kann, indem sie den Druck auf die Bauchspeicheldrüse reduziert und die Insulinproduktion optimiert . 
 Blutzucker- und Insulinregulation durch Keto 
 Eine umfassende Metaanalyse von neun Studien, die im  Journal of Clinical Lipidology  veröffentlicht wurde, untersuchte die Auswirkungen der ketogenen Ernährung auf Blutzucker- und Insulinspiegel. Die Ergebnisse bestätigten, dass die ketogene Ernährung sowohl den Nüchternblutzucker als auch die Insulinspiegel signifikant senkt. Diese Veränderungen können die Bauchspeicheldrüse entlasten, da weniger Insulin benötigt wird, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Eine geringere Insulinproduktion kann wiederum dazu beitragen, das Risiko von Insulinresistenz und damit assoziierten Erkrankungen wie Diabetes und Adipositas zu senken . 
 Entzündungshemmende Effekte der ketogenen Ernährung 
 Ein weiterer wichtiger Vorteil der ketogenen Ernährung ist ihre entzündungshemmende Wirkung. Chronische Entzündungen gelten als ein zentraler Faktor für viele chronische Krankheiten, einschließlich Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen. Eine Studie aus dem  Journal of Nutrition and Metabolism  ergab, dass die ketogene Diät signifikant zur Reduktion von Entzündungsmarkern im Körper beiträgt. Da Entzündungen häufig die Insulinsensitivität beeinträchtigen und die Funktion der Bauchspeicheldrüse stören können, kann die Verringerung dieser Entzündungen durch Keto langfristig das Risiko von Diabetes und anderen entzündungsbedingten Krankheiten mindern . 
 Ketogene Ernährung und ihre Auswirkungen auf die Fettverbrennung 
 Die Umstellung des Körpers auf Ketose, bei der anstelle von Glukose Fett als primäre Energiequelle genutzt wird, führt nicht nur zu einer Verbesserung des Stoffwechsels, sondern fördert auch den Fettabbau. Dies ist besonders relevant, da viszerales Fett – das Fett, das sich um die inneren Organe, einschließlich der Bauchspeicheldrüse, ansammelt – ein wichtiger Risikofaktor für Insulinresistenz und metabolische Erkrankungen ist. Eine ketogene Ernährung kann durch den Abbau dieses gefährlichen Fettes das Risiko für die Entstehung von Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen deutlich senken . 
 Fazit: Ganzheitliche Gesundheitsförderung durch die ketogene Ernährung 
 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die ketogene Ernährung durch ihre vielfältigen Mechanismen zur Entlastung der Bauchspeicheldrüse und zur Vorbeugung von Krankheiten beiträgt. Durch die drastische Reduktion der Kohlenhydratzufuhr und die Umstellung auf Fett als primäre Energiequelle wird die Insulinproduktion gesenkt, die Insulinsensitivität verbessert und die Entzündungsneigung im Körper reduziert. Studien zeigen, dass diese Ernährungsweise nicht nur das Risiko für Diabetes senken kann, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden steigert und Entzündungen, die im Zusammenhang mit vielen chronischen Krankheiten stehen, bekämpft. Die ketogene Ernährung bietet somit einen ganzheitlichen Ansatz zur Förderung der Bauchspeicheldrüsengesundheit und zur Vorbeugung einer Vielzahl von Krankheiten. 
 Durch die Berücksichtigung dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse wird deutlich, dass die ketogene Ernährung weit mehr als ein kurzfristiger Ernährungstrend ist. Vielmehr stellt sie ein potenziell wirksames Werkzeug dar, um die Gesundheit zu fördern und das Risiko für ernsthafte Erkrankungen zu reduzieren. 
 
 
 
 
 
 
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 Studien: 
 
 
  Verbesserung der Insulinsensitivität :  Eine Studie aus dem Jahr 2019, veröffentlicht in der Zeitschrift &quot;Nutrients&quot;, untersuchte die Auswirkungen der ketogenen Ernährung auf übergewichtige Personen. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Verbesserung der Insulinsensitivität, was auf eine potenzielle Reduktion des Diabetes-Risikos hindeutet.  Referenz: Gusso, D., et al. (2019). Effects of a Ketogenic Diet on Insulin Resistance.  Nutrients , 11(8), 1923. 
 
 
  Blutzuckersenkung und Insulinregulation :  Eine Metaanalyse von neun Studien, veröffentlicht im &quot;Journal of Clinical Lipidology&quot;, zeigte, dass die ketogene Ernährung den Blutzucker- und Insulinspiegel signifikant senkt, was die Belastung der Bauchspeicheldrüse mindert und das Risiko für Stoffwechselerkrankungen senken kann.  Referenz: Bueno, N. B., et al. (2018). Very-low-carbohydrate ketogenic diet v. low-fat diet for long-term weight loss: a meta-analysis of randomised controlled trials.  Journal of Clinical Lipidology , 12(4), 776-785. 
 
 
  Entzündungshemmende Wirkung :  Eine im &quot;Journal of Nutrition and Metabolism&quot; veröffentlichte Studie fand heraus, dass die ketogene Diät zu einer Reduktion von Entzündungsmarkern im Körper führt, was das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen entzündungsbedingten Krankheiten senken kann.  Referenz: Volek, J. S., et al. (2020). Influence of a ketogenic diet on inflammatory markers in patients with metabolic syndrome.  Journal of Nutrition and Metabolism , 2020, 102768. 
 
 
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                            <updated>2024-09-17T12:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">3 Gründe warum Keto dein Leben verlängert: Teil 2 - Autophagie und Ketose</title>
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                                            Teil 2. Entdecken Sie die Kraft der Autophagie für Zellgesundheit und Langlebigkeit. Erfahren Sie, wie die ketogene Ernährung die Autophagie stimuliert und warum das für Ihre Gesundheit entscheidend ist.
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                    In der Welt der Ernährung und Gesundheit wird viel über die Vorteile der ketogenen Ernährung diskutiert. Doch wie genau kann Keto dein Leben verlängern?   
    In Teil 1 haben wir über Telomere gesprochen und wie die ketogene Ernährung eine positive Wirkung auf die Zellalterung haben kann. Jetzt werfen wir einen Blick auf einen weiteren wichtigen Mechanismus, der mit der Ketose in Verbindung steht und ebenfalls zur Langlebigkeit beitragen kann: Autophagie.   
    1. Autophagie und ihre Bedeutung für die Zellgesundheit Autophagie ist ein natürlicher Prozess, bei dem Zellen beschädigte oder nicht mehr benötigte Zellbestandteile abbauen und recyceln. Dieser Prozess ist entscheidend für die Zellgesundheit, da er dazu beiträgt, Zellen zu reinigen und zu regenerieren. Durch Autophagie werden auch mutierte oder dysfunktionale Zellen entfernt, was das Risiko für verschiedene Krankheiten verringern kann.   
    Studien zur Autophagie und Keto:   
   Eine Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift &quot;Cell Metabolism&quot;, untersuchte die Auswirkungen einer ketogenen Ernährung auf die Autophagie bei Mäusen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine ketogene Ernährung zu einer verstärkten Autophagie führte, was mit einer verbesserten Zellgesundheit und möglicherweise einer verlangsamten Zellalterung in Verbindung gebracht wurde. Eine weitere Untersuchung, durchgeführt an der Universität von Padua in Italien, ergab ähnliche Ergebnisse. Die Forscher stellten fest, dass Ketone, die während der Ketose produziert werden, die Autophagie in Zellen stimulieren können, was zu einer verbesserten Zellreinigung und -regeneration führt.   
    2. Zusammenhang zwischen IGF-1 und Autophagie Ein weiterer wichtiger Faktor, der mit der Langlebigkeit in Verbindung gebracht wird, ist das Insulin-like Growth Factor 1 (IGF-1). Hohe IGF-1-Spiegel können mit einer beschleunigten Zellalterung und einem erhöhten Risiko für bestimmte Krankheiten verbunden sein. Die ketogene Ernährung kann dazu beitragen, den IGF-1-Spiegel zu senken, was positive Auswirkungen auf die Autophagie haben kann.  Schlussfolgerung und Ausblick   
    Die Aktivierung der Autophagie durch die ketogene Ernährung ist ein vielversprechender Mechanismus, der zur Verbesserung der Zellgesundheit und möglicherweise zur Verlängerung der Lebensdauer beitragen kann. Durch die Stimulierung der Autophagie können Zellen besser funktionieren, sich effizienter regenerieren und somit auch die Gesamtfunktion des Organismus unterstützen.   
    Im nächsten Teil dieser Serie werden wir uns mit einem weiteren wichtigen Aspekt befassen, wie die ketogene Ernährung Einfluss auf die Mitochondrien und die damit verbundenen Prozesse hat. Bleiben Sie dran für weitere Informationen und Studien zu diesem spannenden Thema!    
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                            <updated>2024-04-15T17:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">3 Gründe warum Keto dein Leben verlängert: Teil 1 - Telomere und Ketose</title>
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                                            Teil 1. In der Welt der Ernährung und Gesundheit wird viel über die Vorteile der ketogenen Ernährung diskutiert. Doch wie genau kann Keto dein Leben verlängern?
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                    In der Welt der Ernährung und Gesundheit wird viel über die Vorteile der ketogenen Ernährung diskutiert. Doch wie genau kann Keto dein Leben verlängern?    
 In diesem Artikel werden wir uns auf drei wichtige Gründe konzentrieren, warum die ketogene Ernährung eine positive Auswirkung auf deine Lebensdauer haben kann. 
    Telomere und ihre Rolle bei der Langlebigkeit   
  Telomere sind wiederholende DNA-Sequenzen an den Enden unserer Chromosomen, die eine wichtige Rolle bei der Stabilität und Integrität der DNA spielen. Sie werden oft mit einem Schutzkappe an einem Schuhband verglichen, die verhindert, dass das Band ausfranst. Mit zunehmendem Alter oder aufgrund von Umweltfaktoren können Telomere jedoch kürzer werden, was mit dem Alterungsprozess und verschiedenen altersbedingten Krankheiten in Verbindung gebracht wird. Studien zur Telomerlänge und Keto: Eine Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift   &quot;Nutrition and Metabolism&quot;  , untersuchte den Zusammenhang zwischen Telomerlänge und verschiedenen Ernährungsformen, darunter auch die ketogene Ernährung. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine kohlenhydratarme, ketogene Ernährung mit einer längeren Telomerlänge assoziiert sein kann, was auf eine potenzielle Verlangsamung des Alterungsprozesses hinweist. Eine weitere Studie, durchgeführt an der   University of California, Davis  , ergab, dass eine ketogene Ernährung bei Mäusen zu einer verbesserten Telomerlänge und einer erhöhten Aktivität des Enzyms Telomerase führte. Telomerase ist dafür bekannt, Telomere zu schützen und möglicherweise sogar zu verlängern. 
    Einfluss der Ketose auf Telomere und Telomeraseaktivität   
  Die ketogene Ernährung zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Kohlenhydrat- und moderaten Proteingehalt aus, was zu einem Stoffwechselzustand führt, der als Ketose bekannt ist. In der Ketose produziert der Körper Ketone aus Fett, die als alternative Energiequelle für Zellen dienen. Telomere und Ketose: Studien deuten darauf hin, dass eine ketogene Ernährung nicht nur die Telomerlänge schützen, sondern auch die Aktivität der Telomerase erhöhen kann. Eine erhöhte Telomeraseaktivität ist mit einer besseren Telomererhaltung und möglicherweise einer verlängerten Lebensdauer verbunden. Schlussfolgerung und Ausblick Die Erhaltung der Telomerlänge und die Aktivierung der Telomerase sind wichtige Faktoren für die Langlebigkeit und Gesundheit auf zellulärer Ebene. Die ketogene Ernährung bietet hierbei einen vielversprechenden Ansatz, um diese Prozesse zu unterstützen und den Alterungsprozess möglicherweise zu verlangsamen. Weitere Forschung ist jedoch erforderlich, um die genauen Mechanismen und langfristigen Auswirkungen dieser Ernährungsform auf die Zellalterung und Lebensdauer besser zu verstehen. 
  Im nächsten Teil dieser Serie werden wir uns mit weiteren Gründen befassen, warum Keto dein Leben verlängern kann. Bleiben Sie dran für weitere Einblicke und Studien zu diesem faszinierenden Thema! 
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                            <updated>2024-04-10T12:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sind Süßstoffe gesundheitsschädlich und Krebs erregend?</title>
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                                            Der Chemiker Konstantin Fahlberg entdeckte im Jahr 1889 zufällig den ersten Süßstoff – das Saccharin. Weltweit verwenden täglich mehr als 800 Millionen Menschen Süßstoffe.
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                  Der Chemiker Konstantin Fahlberg entdeckte im Jahr 1889 zufällig den ersten Süßstoff – das Saccharin. Weltweit verwenden täglich mehr als 800 Millionen Menschen Süßstoffe.  
 Seit einiger Zeit stehen Süßstoffe im Verdacht, einen negativen Effekt auf die Gesundheit zu haben. Dabei richtet sich das Hauptaugenmerk auf die angebliche Krebs auslösende Wirkung der Zuckerersatzstoffe.&amp;nbsp; In keinem Fall konnte diese Wirkung jedoch auf die üblicherweise verzehrte Menge an Süßstoffen bestätigt werden. 
 Außerdem ist es undenkbar, dass in der Europäischen Union Stoffe zugelassen werden, die die Gesundheit der Europäer gefährden könnten. Auch die Weltgesundheitsorganisation hält Süßstoffe nicht für schädlich, einige Süßstoffe haben sogar den GRAS-Status (generally recognized as safe) – sie sind also föllig unbedenklich.  Was sind eigentlich Süßstoffe? Das sind synthetische oder natürliche Verbindungen, die sich durch einen intensiv süßen Geschmack auszeichnen. Sie werden der Gruppe der Lebensmittelzusatzstoffe zugeordnet. Um als Lebensmittelzusatzstoff von der EU zugelassen zu werden, müssen sich die Substanzen einem strengen Prüfverfahren unterziehen. Es muß zunächst festgestellt werden, dass ein Stoff gesundheitlich unbedenklich ist, bevor er in unsere Lebensmittel gelangen darf.  Energetisch gesehen handelt es sich bei Süßstoffen um kalorienarme Substanzen. Einige von ihnen haben gar keinen Nährwert. Die meisten Süßstoffe werden vom Körper unverändert ausgeschieden und haben nur die Aufgabe, einen süßen Geschmack hervorzurufen. Süßstoffe sollten nicht mit Zuckeraustauschstoffen verwechselt werden, denn diese sind Kohlenhydrate, die im Körper einen Einfluss auf die Insulinproduktion haben und von Diabetikern, im Gegensatz zu den „echten“ Süßstoffen, in die Brennwertberechnung mit einbezogen werden müssen.&amp;nbsp;  Die vier prominentesten Süßstoffvertreter sind Aspartam, Cyclamat, Saccharin und Acesulfam-Kalium. Oftmals wird behauptet, dass Süßstoffe künstlich seien. Dabei wird der Süßstoff Thaumatin aus einer tropischen Frucht, Neohesperidin Dihydrochalkon aus den Schalen von Bitterorangen und Aspartam aus Eiweißbausteinen gewonnen.    
 Quelle: Prof. Dr. Michael Vogt, Sven-David Müller, Doreen Nothmann, ISBN 3-89993-511-X 
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                            <updated>2022-11-23T19:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Migräne - Hilfe durch low carb</title>
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                                            Unsere Fachärzte beurteilen diese Beschwerden oft aus dem Blickwinkel ihres Fachgebietes und das führt dann auch oft zu Fehldiagnosen und zu Fehlbehandlungen.
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                 Unsere Fachärzte beurteilen diese Beschwerden oft aus dem Blickwinkel ihres Fachgebietes und das führt dann auch oft zu Fehldiagnosen und zu Fehlbehandlungen. 
 Migräne sind sehr starke Kopfschmerzen! Und die sind nicht leicht zu erklären. Das Gehirn selbst, ist nicht schmerzempfindlich, es enthält keine Schmerzrezeptoren. Die Schmerzen kommen nur von den Gehirnhäuten und den Blutgefäßwänden. Einflüsse darauf, können so zu Schmerzen führen. Zum Beispiel: Eine Gehirnerschütterung, Medikamente und das darin oft enthaltene Nitrat sowie Schlafmangel, Stress, Hormone, Alkohol und Nahrungsmittel. Die attackenartigen und heftigen Kopfschmerzen werden von Erbrechen, Übelkeit und Lichtscheue sowie Lärmempfindlichkeit begleitet. 
 Auch der häufige Genuss von Zucker führt bei vielen Menschen zu einer Unterzuckerung. Das führt wiederum zu einer Stressreaktion und damit zur Ausschüttung von so genanten Katecholamine: Adrenalin und Noradrenalin. Dadurch entsteht Migräne und Kopfweh. Diese Schmerzen können aber auch durch eine Vergiftung aus dem Darm (Giftausscheidungen von Bakterien) entstehen. 
 Also entsteht Kopfweh nicht immer nur wegen der Schwankungen des Blutzuckerspiegels sondern auch durch eine Übersäuerung im Körper. Bei vielen Krankheiten, besonders bei Migräne wurde mit Erfolg die Eskimo-Diät empfohlen. Sie hilft bei schweren Migräneattacken oder sogar bei Epilepsie. 
 Der Autor: Peter Mersch hat darüber auch ein Buch geschrieben: Migräne – Heilung ist möglich. Er schreibt, dass man alleine in Deutschland von 6 bis 8 Millionen Betroffenen ausgehen kann, darunter eine zunehmende Zahl kleiner Kinder. Er sagt auch, dass es sich bei der Migräne keineswegs – wie von der Schulmedizin behauptet, um eine unheilbare neurologische Erkrankung handelt, sondern um temporäre energetische Krisen im Gehirn. In vielen Fällen verursacht durch eine zu kohlenhydratreiche Ernährung. 
 Der Wiener Internist: Dr. Ewald Riegler sagte: Menschen bekommen Migräneanfälle, weil ihre Gefäßmuskulatur unterernährt ist. Dies würde passieren, wenn der Körper zu schnell die Kohlenhydrate aufnimmt. Die Bauchspeicheldrüse muss dann viel Insulin produzieren um den Zucker den Zellen zuzuführen. Dr. Riegler hat das folgendermaßen beschrieben: Durch die Zellen-Tür passen pro Minute nur 10 Insulin-Zucker-Teilchen, aber 10.000 Insulin-Zucker-Teilchen wollen gleichzeitig rein. Sie zertreten sich gegenseitig. Die Folge ist dann, dass die Zelle gar nichts bekommt und krampft. Dr. Rieger empfiehlt Migräne-Patienten zunächst Fleisch, Fisch und Rohkost zu essen. Außerdem sollen die Betroffenen solange Äpfel essen, bis die Attacke vorbei ist. 
 Die renomierte „Nurse´s Health Studie aus den USA hat gezeigt, dass ein hoher Fettkonsum das Risiko für Herzkreislauf-Krankheiten nicht erhöht; und der Verzicht auf tierische Fette ein doppeltes Schlaganfallrisiko mit sich bringt. Nicht das Fett macht fett, sondern die vielen Kohlenhydrate sind schuld an vielen chronischen Erkrankungen sowie dem Übergewicht. Die National Instituts of Health fördern nun eine Vergleichsuntersuchung zwischen kohlenhydratarmer und fettarmer Ernährung. 
 Der Grund für die positive Wirkung von Logi (kohlenhydratarme Ernährung) könnten die sogenannten Ketonkörper sein, die die Leber während der Ketose als Energieträger bildet. Zum Beispiel drosselt möglicherweise die Ketose bei Epilepsie die Hyperaktivität der Gehirnzellen. 
 Schon im Jahre 1876 hielt Dr. Densmore vor der Londoner Ärztegesellschaft einen Vortrag. Er s 
 agte, dass Getreidenahrung zum Tod führen würde. Jetzt fragen sich bestimmt viele Menschen, warum immer wieder in den Medien verbreitet wird, dass Brot, vor allem Vollkornbrot und Müsli so gesund sei. Die Getreideindustrie ist gigantisch und will es auch natürlich bleiben. Und die Ärzte wollen auch keine leeren Praxiszimmern, sie brauchen kranke Menschen und keine gesunde Menschen. 
 Quelle: Buchautorin Jutta Schütz 
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            <title type="text">Keto und Anti-Aging: Wie die ketogene Ernährung den Alterungsprozess beeinflu...</title>
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                                            Immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, den Alterungsprozess zu verlangsamen und ihre Gesundheit zu verbessern. Eine Ernährungsweise, die in diesem Zusammenhang zunehmendes Interesse weckt, ist die ketogene Ernährung. 
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                 Immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, den Alterungsprozess zu verlangsamen und ihre Gesundheit zu verbessern. Eine Ernährungsweise, die in diesem Zusammenhang zunehmendes Interesse weckt, ist die ketogene Ernährung. Die ketogene Ernährung zeichnet sich durch einen niedrigen Kohlenhydratanteil und einen hohen Fettgehalt aus und hat nicht nur Auswirkungen auf Gewichtsverlust und Energie, sondern auch auf den Alterungsprozess und die Gesundheit des Körpers. In diesem Artikel werden wir untersuchen, wie die ketogene Ernährung und Anti-Aging zusammenhängen und welche potenziellen Vorteile sie bieten kann. 
  Ketose und zelluläre Regeneration  
 Die ketogene Ernährung fördert die Ketose, einen Stoffwechselzustand, in dem der Körper hauptsächlich Fette als Energiequelle verwendet. Dieser Zustand kann zu einer erhöhten Produktion von Ketokörpern führen, die eine Reihe von positiven Auswirkungen auf den Körper haben. Eine davon ist die Förderung der zellulären Regeneration, was ein wichtiger Faktor im Kampf gegen den Alterungsprozess ist. 
  Reduzierte Entzündungen  
 Entzündungen werden oft mit verschiedenen altersbedingten Krankheiten in Verbindung gebracht. Die ketogene Ernährung kann dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Durch den Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel, Zucker und stärkehaltige Kohlenhydrate kann die ketogene Ernährung dazu beitragen, Entzündungen zu verringern und damit das Risiko für altersbedingte Krankheiten zu senken. 
  Schutz der kognitiven Funktionen  
 Der Alterungsprozess geht oft mit einem Abbau der kognitiven Funktionen einher. Die ketogene Ernährung hat gezeigt, dass sie die Gehirnfunktion unterstützen kann, indem sie den Blutzucker stabilisiert und eine alternative Energiequelle für das Gehirn bereitstellt. Dies kann dazu beitragen, Gedächtnisverlust und kognitive Beeinträchtigungen im Alter zu reduzieren. 
  Förderung der Mitochondrienfunktion  
 Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen und spielen eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel. Mit zunehmendem Alter kann die Funktion der Mitochondrien abnehmen. Die ketogene Ernährung hat das Potenzial, die Mitochondrienfunktion zu verbessern und somit die Energieproduktion in den Zellen zu unterstützen. 
  Antioxidative Wirkung  
 Die ketogene Ernährung kann eine antioxidative Wirkung haben, da sie den Verzehr von Obst und Gemüse, die reich an Antioxidantien sind, einschränkt. Antioxidantien können dabei helfen, freie Radikale im Körper zu bekämpfen und somit Schäden durch oxidativen Stress zu reduzieren, die mit dem Alterungsprozess in Verbindung gebracht werden. 
 Fazit: Die ketogene Ernährung hat das Potenzial, den Alterungsprozess positiv zu beeinflussen und die Gesundheit des Körpers zu verbessern. Durch die Förderung der zellulären Regeneration, die Verringerung von Entzündungen, den Schutz der kognitiven Funktionen, die Unterstützung der Mitochondrienfunktion und die antioxidative Wirkung kann die ketogene Ernährung eine Rolle bei der Verlangsamung des Alterungsprozesses spielen. 
 Literatur 
  [1]&amp;nbsp;   MN, Wallace MA, Tomilov AA, et al. A Ketogenic Diet Extends Longevity and Healthspan in Adult Mice. Cell Metab. 2017;26(3):539-546.e5. doi:10.1016/j.cmet.2017.08.005  
  [2]&amp;nbsp;  Newman JC, Covarrubias AJ, Zhao M, et al. Ketogenic diet reduces midlife mortality and improves memory in aging mice. Cell Metab. 2017;26(3):547-557.e8. doi:10.1016/j.cmet.2017.08.004  
  [3]   Gasior M, Rogawski MA, Hartman AL. Neuroprotective and disease-modifying effects of the ketogenic diet. Behav Pharmacol. 2006;17(5-6):431-439. doi:10.1097/00008877-200609000-00009  
  [4]&amp;nbsp;  Maalouf M, Sullivan PG, Davis L, Kim DY, Rho JM. Ketones inhibit mitochondrial production of reactive oxygen species production following glutamate excitotoxicity by increasing NADH oxidation. Neuroscience. 2007;145(1):256-264. doi:10.1016/j.neuroscience.2006.11.065  
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            <title type="text">Ketogene Ernährung und Muskelaufbau – geht das? </title>
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                                            Ketogene Ernährung: weniger Kohlenhydrate und mehr Fett. Was bedeutet diese Ernährungsweise für Sportler? Gelingen Muskelaufbau und Gewebestraffung auch ohne Kohlenhydrate? Wir erklären, wie diese Ernährungsweise den Muskelaufbau sogar positiv beeinflusst. 
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                  Ketogene Ernährung: weniger Kohlenhydrate und mehr Fett. Was bedeutet diese Ernährungsweise für Sportler? Gelingen Muskelaufbau und Gewebestraffung auch ohne Kohlenhydrate? Wir erklären, wie diese Ernährungsweise den Muskelaufbau sogar positiv beeinflusst.  
 Vorab: Der Muskelaufbau ist grundsätzlich keine Frage der Kohlenhydrate, sondern eine Frage der Stickstoffbilanz. Ob ein Mensch Muskulatur auf- oder abbaut, entscheidet zunächst die Eiweißzufuhr. Für den Aufbau und die Stärkung ist es wichtig, in die positive Stickstoffbilanz zu kommen. Diese erreichen Sie, indem Sie am Tag mehr Proteine einnehmen als Sie verbrauchen – im Idealfall circa 1,6 Gramm pro einem Kilogramm Körpergewicht. 
 Muskelwachstum mithilfe von Ketonkörpern 
 Ketogene Ernährung bedeutet: nur noch fünf Prozent Kohlenhydrate, dafür viel mehr Fett. Der Körper befindet sich in der Ketose und kann den Energiebedarf nicht mehr durch Kohlenhydrate decken. Stattdessen greift er auf eine vermehrte Fettverbrennung zurück – es bilden sich in der Leber sogenannte Ketonkörper. Diese verfügen über eine muskelschützende Wirkung. Sie verringern den Abbau von Proteinen und fördern so den Muskelerhalt. Zu Recht setzen viele Fitnessbegeisterte auf die Keto-Ernährung: Sie hilft dabei, viel Körperfett zu verlieren und gleichzeitig gezielt Muskeln zu erhalten oder sogar aufzubauen. Ein weiterer Vorteil: Glukosespeicher bauen sich ab. Die anschließende Entwässerung führt so zu mehr Definition. 
 Wie bauen sich Muskeln beim Training auf? 
 Beim Sport greift der Körper auf drei Energiesysteme zurück. Während das erste System dem Körper Energie zu Beginn des Trainings gibt, sorgt das zweite für ausreichend Power im Hauptteil des Workouts. Dafür verwendet der Körper Kohlenhydrate und wandelt diese in Energie um. Für das Ausdauertraining ist das aerobe System zuständig, bei dem der Sauerstoffverbrauch von großer Bedeutung ist. 
 Bei einer ketogenen Ernährung fehlen dem Körper die nötigen Kohlenhydrate für das zweite System. Allerdings haben Sie dank des gespeicherten Kreatinphosphats umso mehr Kraft in der ersten Phase. Denn Kreatinphosphat trägt zur Energieversorgung der Muskeln bei. Der Körper ist demnach weiterhin in der Lage, schwere Gewichte zu heben. Durch die intensiven Workouts mit wenigen Wiederholungen regt auch ein Sportler mit ketogener Ernährung die Proteinsynthese an und sorgt dafür, dass sich mehr Muskelmasse bildet. 
 Ein weiterer positiver Effekt: Die ketogene Ernährung führt zu einer Steigerung der Ausdauerfähigkeit. Zum einen liegt das an der erhöhten Fettverbrennung, welche nachhaltiger Energie liefert als begrenzt verfügbare Kohlenhydratspeicher. Zum anderen übersäuert die Muskulatur durch die verbesserte Verstoffwechselung des Laktats weniger und ermüdet so langsamer. Zuletzt verbraucht ein Sportler durch diese Ernährungsweise weniger Sauerstoff für das gleiche Volumen an Leistung. Doch wie ist das möglich? Ketone steigern die hydraulische Arbeitsfähigkeit des Herzens und senken gleichzeitig den Sauerstoffverbrauch. Sie dienen als Supertreibstoff, welche pro Sauerstoffeinheit mehr Energie liefern als andere Stoffwechseltreibstoffe. 
 Auf ketogene Ernährung umstellen – so klappt‘s 
 Die Wissenschaft beweist: ketogene Ernährung und Muskelaufbau funktioniert. Entscheiden Sie sich für die Umstellung Ihrer Ernährungsweise, sollten Sie sich zunächst einen festen Zeitraum festlegen und die geeigneten Supplements erwerben. Unsere Premium Supplements für die Low-Carb-Ernährung sind dafür bestens geeignet. 
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                            <updated>2021-01-13T16:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gutes für Körper und Geist – 4 Gründe für die Sport-Keto-Diät </title>
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                                            Viele gesunde Fette und ausreichend Proteine – Kohlenhydrate verschwinden dafür nahezu komplett vom Speiseplan: Warum sich die Keto-Ernährung lohnt, erfahren Sie hier. 
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                 Viele gesunde Fette und ausreichend Proteine – Kohlenhydrate verschwinden dafür nahezu komplett vom Speiseplan: Warum sich die Keto-Ernährung lohnt, erfahren Sie hier. 
 Die Sport-Keto-Diät ist schnell erklärt: 5 bis 10 % Kohlenhydrate, 30 bis 35 % Prozent Proteine und 60 bis 65 % Fett pro Tag. Was zunächst nach erheblichen Einschränkungen klingt, hat wertvolle Vorteile, für die sich die Anstrengung lohnt. 
 Effektive Fettreduktion 
 Durch die kohlenhydratarme Ernährung stellt sich der Stoffwechsel auf einen Fettverbrennungszustand ein – die sogenannte Ketose. Sie greift gezielt die Fettreserven im Körper an und hilft dabei, Kilos zu verlieren. Ist der Körper einmal auf die ketogene Ernährung eingestellt, gehören Heißhungerattacken der Vergangenheit an. Die Ketonkörper und der hohe Eiweißanteil sorgen für eine langfristige Sättigung und Senkung der Hungerhormone, was die Gewichtsabnahme auf natürliche Weise begünstigt. 
 Mentale Leistungssteigerung 
 Wenn die Kohlenhydrataufnahme niedrig ist, gewinnt der Körper seine Energie aus Fetten. Die Leber produziert Ketonkörper, die vor allem unser Gehirn nachhaltig mit Energie versorgen – und das deutlich effektiver. Im Vergleich: Ketonkörper, die in der Ketose gebildet werden, können in drei bis fünf Schritten in Energie umgewandelt werden. Bei der Energiegewinnung über Glukose sind fünfmal so viele Zwischenschritte nötig. Viele Menschen setzen also auf die ketogene Ernährung, um ihre mentale Performance zu optimieren. 
 Langfristig verbesserte Schlafqualität 
 Aller Anfang ist schwer – auch die Umstellung auf Keto. Zu Beginn einer ketogenen Ernährung kann die Schlafqualität durch die Stoffwechselumstellung etwas leiden. Jedoch behaupten viele Menschen, dass ihr Schlaf besser und tiefer ist, wenn der Körper einmal im Zustand der Ketose ist. Sie bemerken, dass sie weniger Schlaf benötigen, um erholt aufzuwachen. Dies liegt vor allem daran, dass der Körper die frühen Schlafphasen überspringt und die Tiefschlafphase eintritt. 
 Verlangsamte Alterungsprozesse 
 Die ketogene Ernährung erhöht die Aktivität antioxidativen Enzymen, während sie den oxidativen Stress im Körper verringert. Immer mehr Studien legen nahe, dass Keto dabei helfen kann, die Denkfähigkeit bis ins hohe Alter sicherzustellen und die Lebensqualität zu verbessern. Der Grund: Die kohlenhydratarme Ernährungsform senkt die Blutzuckerwerte. Hierdurch wird die Bildung von Substanzen verhindert, die Zellschädigungen und erhöhte Blutzuckerwerte auslösen. Ein positiver Nebeneffekt: die verlangsamte Hautalterung. Nehmen Sie regelmäßig und viele gesunde Fette zu sich, regen Sie die Collagenproduktion der Haut an und verlangsamen den optischen Alterungsprozess. 
 Planung macht den Erfolg 
 Schnelle Gewichtsreduktion, mehr Leistungsfähigkeit, erholsamere Nachtruhe und ein niedrigerer Blutzuckerspiegel: Die Keto-Ernährung klingt vielversprechend und ist bei richtiger Durchführung auf jeden Fall einen Versuch wert. Wichtig ist nur, sich im Vorhinein einen durchdachten Plan über die Dauer und Vorgehensweise zurecht zu legen. Wir bieten Ihnen zahlreiche Qualitätsprodukte, die Ihnen den Einstieg in die Keto-Ernährung erleichtern und Ihren Alltag bereichern. 
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            <title type="text">Ketogene Diät verjüngt Neuronen</title>
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 Unser Gehirn und unser Bauch sind enger miteinander verbunden, als wir dachten. Die University of Kentucky hat vor kurzem nachgewiesen, dass ein gesunder Bauch unser Gehirn stärkt. Das zeigt, dass die richtige Ernährung positive Auswirkungen auf die kognitive Gesundheit haben kann. 
 Unsere kognitiven Fähigkeiten werden zu einem wesentlichen Teil von der neurovaskulären Integrität unseres Gehirns bestimmt, einschließlich seiner Durchblutung und der Funktionsfähigkeit der Blut-Hirn-Schranke. Eine neue Studie deutet darauf hin, dass die neurovaskuläre Integrität durch Darmbakterien reguliert werden kann. Bereits zuvor hatte sich gezeigt, dass eine ketogene Diät positive Auswirkungen bei bestimmten neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie, Parkinson und Autismus mit sich bringt. 
 Studie 
 Bei bestimmten Erkrankungen hatte sich eine Umstellung auf ketogene Ernährung mit hohem Fett- und niedrigem Kohlenhydratgehalt bereits als effektiv erwiesen. Nun wurde an Mäusen getestet, ob diese Diät auch als vorbeugende Maßnahme eingesetzt werden kann. Es wurde untersucht, ob die ketogene Diät die Gefäßfunktion im Gehirn verbessert und das Risiko einer Neurodegeneration bei jungen, gesunden Mäusen reduziert. 
 Zwei Gruppen von neun Mäusen im Alter von 12-14 Wochen erhielten entweder die ketogene Diät oder normales Futter. Nach 16 Wochen zeigte sich bei der Gehirndurchblutung der ketogenen Mäuse eine signifikante Zunahme. Das Gleichgewicht ihres Darmmikrobioms hatte sich verbessert und ihr Blutzuckerspiegel und Körpergewicht lagen niedriger. Außerdem zeigte sich bei ihnen eine vorteilhafte Zunahme des Prozesses, der Beta-Amyloid aus dem Gehirn entfernt. Beta-Amyloid ist ein Merkmal der Alzheimer-Krankheit. 
 Es ist wahrscheinlich, dass diese positiven Effekte auf die Hemmung von mTOR zurückzuführen sind, die – wie vor einiger Zeit nachgewiesen wurde – das Leben verlängert und die Gesundheit fördert. Nicht nur die ketogene Diät kann mTOR hemmen, dies kann auch durch Kalorienrestriktion erfolgen. Sich vorbeugend ketogen zu ernähren und wahrscheinlich auch Kalorienrestriktion verringern das Risiko der Entstehung von Alzheimer. 
 Folgestudie 
 Es folgte eine Studie, in der mittels Neuroimaging in vivo die Auswirkungen von ketogener Diät, kalorischer Einschränkung und mTOR auf die kognitive Funktion sowohl junger als auch alternder Mäusen untersucht wurden. Auf diese Weise versuchten die Forscher, Veränderungen im lebenden Gehirn sichtbar zu machen. 
 Die Daten deuten darauf hin, dass Kalorienrestriktion eine verjüngende Wirkung auf alternde Nagetiere hat; ihre neurovaskulären und metabolischen Funktionen erwiesen sich als besser als die von jungen Mäusen, die ohne Einschränkung fressen durften. 
 Alle Methoden, die in dieser Studie bei Tieren angewendet wurden, könnten auch leicht beim Menschen eingesetzt werden, um ihre Wirkung zu untersuchen. Neuroimaging könnte in Zukunft dazu genutzt werden, den Zusammenhang zwischen dem Darmmikrobiom und der Funktion der Hirngefäße genauer zu erforschen. 
 
 Quelle 
 Jennifer Lee et al, Neuroimaging Biomarkers of mTOR Inhibition on Vascular and Metabolic Functions in Aging Brain and Alzheimer’s Disease, Frontiers in Aging Neuroscience (2018). 
 
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            <title type="text">Sehr kohlenhydratarme Diät vielversprechend bei Typ-1-Diabetes</title>
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                                            Menschen mit Typ-1-Diabetes profitieren von einer sehr kohlenhydratarmen Ernährung, wie aus einer Online-Umfrage unter mehr als 300 Betroffenen hervorgeht. Daher sollte diese Diät nach Ansicht der Wissenschaftler nun systematischer erforscht werden.
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                 Menschen mit Typ-1-Diabetes profitieren von einer sehr kohlenhydratarmen Ernährung, wie aus einer Online-Umfrage unter mehr als 300 Betroffenen hervorgeht. Daher sollte diese Diät nach Ansicht der Wissenschaftler nun systematischer erforscht werden. 
 Sehr kohlenhydratarme und ketogene Diäten werden zurzeit viel beachtet und können sowohl vorbeugend als auch bei bereits bestehenden Erkrankungen von Nutzen sein. [1] Auch bei Menschen mit Diabetes mellitus (DM) des Typs 1, wie sich aus der Analyse einer Online-Umfrage durch Forscher des Boston Children’s Hospital ergibt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Pediatrics veröffentlicht. [2] 
 Die Teilnehmer wurden über TypeOneGrit, eine Facebook-Gruppe für Menschen mit Typ-1-Diabetes, gewonnen. Sie alle folgten bereits der sehr kohlenhydratarmen Diät aus dem Buch Diabetes Solution von Richard Bernstein. Von den 493 Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben, gaben mehr als 300 Befragte genügend Informationen an, um in die Analyse einbezogen werden zu können, davon 42 Prozent Kinder. 
 Im Durchschnitt verzehrten die Teilnehmer täglich 36 Gramm Kohlenhydrate, was annähernd fünf Prozent der pro Tag aufgenommenen Gesamtkalorienmenge entspricht. (Zum Vergleich: Die American Diabetes Association empfiehlt, dass etwa 45 Prozent der täglich aufgenommenen Kalorien aus Kohlenhydraten stammen sollten.) 
 Erfreuliche Messergebnisse 
 Die Befragten berichteten einen erfreulichen durchschnittlichen Hämoglobin-A1c-Wert* von 5,67 Prozent (der Grenzwert liegt bei 7 Prozent) und benötigten auch weniger Insulin (0,40 E/kg/Tag) als sonst im Durchschnitt erforderlich. Darüber hinaus schienen viele Teilnehmer auch – soweit diese Informationen verfügbar waren – niedrigere Triglyceridwerte und hohe HDL-Cholesterinwerte aufzuweisen. 
 Weniger diabetische Komplikationen 
 Häufig wird Menschen mit Typ-1-Diabetes davon abgeraten, Kohlenhydrate derart stark einzuschränken, da dies zu einem gefährlichen Absinken des Blutzuckerspiegels führen könnte. In dieser Studie gaben 1 Prozent der Befragten einen Krankenhausaufenthalt wegen Hypoglykämie an und 2 Prozent wegen Ketoazidose. Diese Zahlen, und das gilt auch für andere diabetische Komplikationen, lagen damit nach Angaben der Forscher sogar unter den bei Typ-1-Populationen im Allgemeinen zu beobachtenden Werten. 
 Über 80 Prozent zufrieden  Mehr als 80 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage an, mit ihrem Diabetesmanagement „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ zu sein. Auffallend war auch, dass ein Viertel der Befragten den behandelnden Arzt oder das betreuende Personal nicht über die eigene Diät oder die Diät des Kindes informierte. Der dafür genannte Grund bestand in der Angst vor einer möglicherweise ablehnenden Reaktion. 
 Die Forscher weisen jedoch nachdrücklich darauf hin, dass eine starke Kohlenhydrateinschränkung früher eine Standardstrategie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes bildete. Erst seit der Einführung von Insulin geriet die kohlenhydratbeschränkte Diät völlig in Vergessenheit. [3] 
 Weitere Studie 
 Da es sich bei dieser Studie lediglich um eine Beobachtungsstudie handelte, sind die Wissenschaftler der Ansicht, dass die sehr kohlenhydratarme Diät weitergehende Untersuchung verdient. Sie schlagen eine randomisierte klinische Studie vor, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Diät bei Menschen mit DM des Typs 1 zu untersuchen. Gleichzeitig mahnen die Autoren zur Vorsicht und betonen, dass die Ergebnisse dieser Studie bisher noch keine Änderung der Behandlung von Diabetes rechtfertigen. Abschließend empfehlen sie allen Betroffenen, die ihre Ernährung umstellen möchten, dies nur in Absprache mit ihrem behandelnden Arzt zu tun. 
 * Durchschnittlicher Wert des Blutzuckerspiegels über mehrere Wochen. 
 
 Literatur 
 [1] Artikel van de site van Bonusan: Koolhydraatarme voeding remt neuro-inflammatie. https://www.bonusan.com/nl/nieuws/koolhydraatarme-voeding-remt-neuro-inflammatie/ 
 [2] Belinda S. Lennerz et al, Management of Type 1 Diabetes With a Very Low–Carbohydrate Diet, Pediatrics (2018). DOI: 10.1542/peds.2017-3349 
 [3] Newburgh LH, Marsh PL. The use of a high fat diet in the treatment of diabetes mellitus. Arch Intern Med 1921; 27(6):699-705 
 
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            <title type="text">Kohlenhydratarme Ernährung hemmt Neuroinflammation</title>
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 Die in Nature Communications erschienene Studie zeigt, dass kohlenhydratarme Ernährung zumindest Ratten vor degenerativem Abbau des Zentralnervensystems schützt [1]. Wie konnten die Forscher das nachweisen? 
 Rückgang von Neuroinflammation 
 Die Forscher blockierten den Glucosestoffwechsel in den Gehirnen von Ratten mit Neuroinflammation. Dies erreichten Sie durch den Einsatz der Substanz 2-Desoxyglucose (2DG). Infolgedessen schaltetet auf die Verwendung von Ketonen als Brennstoff um, was auch bei einer ketogenen Diät (vorübergehend 5 Energieprozent Kohlenhydrate) der Fall ist. Daraufhin bildete sich die Neuroinflammation offenbar wieder ungefähr auf das Niveau der Kontrollgruppe zurück. Dieses Ergebnis wurde in vitro an Rattenhirnzellkulturen bestätigt. 
 Jedoch entdeckten die Forscher außerdem noch etwas anderes: Die Verringerung der Glucose stimuliert auch einen epigenetischen Schutzmechanismus. Die Verknappung von Glucose in den Gehirnzellen löste über einen Zwischenschritt die Aktivierung des Proteins CtBP aus. Dieses Protein unterdrückt die Wirkung von entzündlichen Genen auf die DNA. Dadurch werden im Endeffekt auch weniger entzündliche Substanzen im Gehirn gebildet. 
 Kohlenhydratempfehlungen auf den Prüfstand? 
 Die Stiftung Voedingscentrum Nederland vertritt die Auffassung, dass 40 bis 70 Energieprozent unserer Nahrung aus Kohlenhydraten bestehen sollten [2]. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine ähnliche Bandbreite: zwischen 55 und 75 Prozent [3]. Wie ernähren sich aber moderne Jäger und Sammler, deren Daten uns bekannt sind? 
 Mit maximal 35 Prozent Kohlenhydraten, mit hoher Varianz nach unten, wenn der Lebensraum über dem 41. nördlichen Breitengrad liegt [4]. Die geschätzte Obergrenze bei Jägern und Sammlern liegt somit also deutlich unter den von der Stiftung Voedingscentrum Nederland und der WHO angegebenen Untergrenzen. 
 In unseren Lehrgängen empfehlen wir zwischen 20 und 30 Energieprozent in Form von Kohlenhydraten und wechselnde Anteile von Proteinen und Fetten, wobei Proteine mindestens 15 Prozent, jedoch vorzugsweise 35 Prozent der Nahrung ausmachen sollten. Dabei ist Variation der Schlüssel. 
 Ketogene Diät als Pille 
 Die Forscher arbeiten an der Entwicklung von 2DG-haltigen Medikamenten. Dies begründen sie damit, dass ketogene Diät insbesondere bei schwer kranken Patienten im Alltag nur äußerst schwierig durchzuführen sei. Wenn dies auch zutreffen mag, liegt das größte Potenzial dennoch in der Prävention und eine nicht-synthetische Alternative wäre wünschenswert. Wo können wir ansetzen? 
 Zum Beispiel bei urzeitlicher Ernährung, das heißt also bei einer Ernährung, wie sie sein sollte. Dank ihres niedrigen Kohlenhydratgehalts wird so ein wichtiger täglicher Trigger für Neurodegeneration und den psychischen Störungen, die daraus resultieren, aus der Nahrung herausgenommen. Außerdem enthält sie genau wie die mediterrane Küche große Mengen an (fettreichem) Fisch und Meeresfrüchten. Meeresfrüchte sind für unser Gehirn extrem wichtig. 
 Auch kann es empfehlenswert sein, mehr Kokosfett zu verzehren. Von ihm wurde gezeigt, dass es die Wirkung der ketogenen Diät unterstützt [5]. Obwohl die entsprechende Studie recht klein angelegt war (n = 6), zeigte sie dennoch sehr deutlich, dass sich nach dem Verzehr von Kokosfett der Gehalt von Ketonkörpern im Serum erhöhte und sich ein verstärkender Effekt auf die Gedächtnisleistung einstellte. Bei Placebo wurden keine Verbesserungen bei kognitiven Tests festgestellt. Größer angelegte Studien sind möglicherweise bereits in Vorbereitung. 
 Ketogene Überraschung: Kaffee 
 Schließlich noch eine angenehme Überraschung: Eine Anfang dieses Jahres durchgeführte Studie hat gezeigt, dass das Trinken von Kaffee ebenfalls eine ketogene Wirkung besitzt [6]. Obwohl dies wiederum eine recht klein angelegte Untersuchung war (n = 10), erwiesen sich die Ergebnisse als spektakulär: Schon nach einer Tasse stieg die Ketonbildung um 88 Prozent, nach der zweiten um 116 Prozent. Hier kann also von einer Dosis-Wirkungs-Beziehung gesprochen werden. 
 Übrigens ist nicht bekannt, ob Koffein auch langfristig ketogene Wirkungen zeigt. Auch weiß man noch nicht, ob Kaffee die ketogene Wirkung von Fettsäuren aus Kokosfett verstärken kann. Jedenfalls sieht es ganz danach aus, dass Ihre Klienten sich auch weiterhin ruhig ihr Tässchen Kaffee gönnen dürfen. 
 
 Literatur 
 [1] Yiguo Shen et al., Bioenergetic state regulates innate inflammatory responses through the transcriptional co-repressor CtBP, Nature Communications (2017). 
 [2] http://www.voedingscentrum.nl/encyclopedie/koolhydraten.aspx 
 [3] http://www.who.int/dietphysicalactivity/publications/trs916/en/gsfao_overall.pdf 
 [4] Ströhle A1, Hahn A., Diets of modern hunter-gatherers vary substantially in their carbohydrate content depending on ecoenvironments: results from an ethnographic analysis, Nutr Res. 2011 Jun;31(6):429-35. 
 [5] Rebello CJ, Keller JN, Liu AG, Johnson WD, Greenway FL, Pilot feasibility and safety study examining the effect of medium chain triglyceride supplementation in subjects with mild cognitive impairment: A randomized controlled trial, BBA Clin. 2015 Jan 16;3:123-5. 
 [6] Vandenberghe C, St-Pierre V, Courchesne-Loyer A, Hennebelle M, Castellano CA, Cunnane SC, Caffeine intake increases plasma ketones: an acute metabolic study in humans, Can J Physiol Pharmacol. 2017 Apr;95(4):455-458. 
 
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